Mülltrennung geht jeden an. Das war der Trend, den das Duale System zusammen mit dem grünen Punkt in den 90er Jahren anstrebte, um längst überholte Verpackungen wie das Tetra-Pack weiter verwenden zu können. Seit dem wurden Unsummen in teure Sortieranlagen investiert, die es anfangs gar nicht bewältigen konnten, die Berge an gelben Säcken entsprechend ihres Inhalts zu trennen. So wurden gefüllte gelbe Säcke zum Beispiel in Slums von Entwicklungsländern abgeladen oder einfach wie der Restmüll der Verbrennungsanlage zugeführt. - Die Bereitschaft der Deutschen sinkt immer mehr, den Müll zu trennen. Somit hätte der umweltbewusste Bürger Eine blaue, graue, gelbe und braune Mülltonne in der Küche stehen. Altglas muss dazu noch separat getrennt werden. Wer diese Belastung schon auf sich nimmt, bekommt in Velbert noch weitere Hürden präsentiert: Gelbe Säcke sind kaum noch erhältlich. Anfangs wurden sie in grossen Mengen an dutzende Ausgabestellen verteilt. Der Kiosk um die Ecke, der nächste Edeka Markt oder die Lottobude... Die Besorgung der Säcke ist unterdessen immer weiter erschwert worden. Einzige Ausgabestellen sind nur noch das Rathaus und die TBV (Baudezernat). Ältere Menschen oder auch Bürger ohne Auto müssen somit beträchtliche Wege auf sich nehmen, nur um der Stadt einen Gefallen zu tun (birther.net)